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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Das Feuer erhalten – auch in der Wirtschaft

Meldorf – „Ich liebe es, wenn Menschen brennen.“ Mit diesem übertragenen Bild von einem begeisterungsfähigen Unternehmer machte Lutz Langhoff gleich zu Beginn deutlich, worauf er hinauswollte. Nur mit Mut und großem Engagement lässt sich eine Existenz gründen und eine Firma erfolgreich führen. Dann folgte eine gelungene Kombination aus Show und Fachvortrag über wirtschaftssoziologische Zusammenhänge im Unternehmertum, zu der das Centrum für Angewandte Technologien (CAT) eingeladen hatte.

Der Unternehmensberater und Dozent ging dabei in erster Linie der Frage nach, welche Kompetenzen nötig sind, um unternehmerisch erfolgreich zu sein. Die ersten Antworten waren verblüffend. Weder Alter, Geschlecht oder Ausbildung, noch Intelligenzquotient oder Persönlichkeit haben einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg. Wichtig ist vielmehr der „Unternehmergeist“ und damit verbunden der Mut zum Risiko, Haltung und Selbstverständnis sowie Beziehungen. „Auch das Auftreten ist wichtig. Schließlich entscheiden die meisten Menschen innerhalb von zehn Sekunden, ob sie jemandem vertrauen oder nicht“, ergänzte der Langhoff.

Um Geschwindigkeit und Richtungen bei der Unternehmensentwicklung zu verdeutlichen, setzte der Referent einen „Assistenten“ aus dem Publikum ein. Ausgestattet mit Helm und Fahrrad sollte Jens Korte mal zu schnell, mal zu langsam und mal gerade richtig fahren. Auch der Blick zurück wurde geprobt. Anhand des bewegten Bildes wurde schnell deutlich, dass jeder Unternehmer seine eigene Geschwindigkeit im Entwicklungsprozess benötigt. Und: Er darf nicht rückwärtsgewandt sein, sondern vorausschauend. „Wer zurückschaut, verliert schnell das Ziel aus den Augen“, verdeutlichte Lutz Langhoff, der neben dem Studium auch 15 Jahre als Straßenkünstler gearbeitet hat.

Ein weiteres Beispiel verlangte Mut bei einer Teilnehmerin. Nachdem der Referent anhand einer Gurke gezeigt hat, wie wirkungsvoll eine Rattenfalle sein kann, verlangte er von ihr, einen Finger auf die Taste zu legen, die den Mechanismus auslöst. Nach einigen Zurufen traute sie sich und die Falle schnappte zu - aber eben nicht vollständig. Der Mut wurde mit Applaus belohnt und die Finger blieben unverletzt. „Wir müssen zuweilen raus aus der Komfortzone und uns manchen Herausforderungen und Krisen einfach stellen, dann sind 90 Prozent der Probleme bereits gelöst. Wer das mehrfach schafft, ist am Ende des Prozesses eine andere Person“, erklärte Lutz Langhoff.

„Sie haben bei uns ganz sicher das Feuer entzündet“, lautete dann auch das abschließende Fazit von Stefanie Hein, die für das CAT die Moderation des Nachmittags übernommen hatte.



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 23. März 2018
 
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