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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Ab 19. März ist die B5 zwischen Heiligenstedten und Bekdorf gesperrt
Keine Alternative zur Vollsperrung möglich / Herausforderung für die Logistik

Itzehoe/Brunsbüttel – Nächste Woche wird es ernst: Von Montag, 19. März, bis zum Freitag, 27. Juli, wird der Abschnitt der Bundesstraße 5 zwischen Heiligenstedten, hinter dem Obi-Markt, und Bekdorf auf etwa 3,5 Kilometer Länge voll gesperrt. „Das wird zu einer logistischen Herausforderung“, fasste Roy Kühnast, Logistikexperte der egeb: Wirtschaftsförderung, die Vorträge bei einem Informationsabend des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr in Itzehoe zusammen. Zuvor hatten mehrere Experten die Details der Planungen beim dreispurigen Ausbau der B5 erläutert.
Kai-Uwe Schacht, Leiter der Niederlassung Itzehoe des Landesbetriebes, verdeutlichte zunächst, welche Schwierigkeiten mit dem Bau einer Straße in der Marsch verbunden sind. Der Baugrund in einem der niedrigstgelegenen Gebiete Deutschlands sei wenig tragfähig und erfordere daher umfangreiche vorbereitende Arbeiten. Unter anderem müsse auch die Regenwasserinfrastruktur in dem Abschnitt komplett erneuert werden. Auch die Vertreter des mit den Arbeiten beauftragten Unternehmens Depenbrock Bau, Geschäftsführer Bernhard Hebbelmann und Projektleiter Stefan Breitkopf, gingen auf den schwierigen Baugrund ein. Danach sind in weiten Teilen der Gesamtbaustrecke zwischen Itzehoe und Wilster größere Vorbelastungen erforderlich, um die zu erwartenden Setzungen vorweg zu nehmen.
Zur Vollsperrung der B5 gibt es jedoch keine Alternative. Das machte Gunnar Wellmer vom Landesbetrieb Straßenbau mehrfach deutlich. „Wir haben alle Alternativen und Vorschläge unter anderem aus der Werkleiterrunde des ChemCoast Parks Brunsbüttel sorgfältig geprüft. Schon wegen der Länge des Abschnitts und auch aufgrund der Sicherheitsbestimmungen müssen wir die Straße für den genannten Zeitraum komplett sperren. Vor allem sind aber vier große Durchlasse quer zur Fahrbahn komplett zu erneuern und zu verlängern. Dies sei alternativlos und nur unter Vollsperrung möglich“, erklärte Wellmer.
Im Zuge des Ausbaus werden die vorhandenen Rastplätze entfernt und renaturiert. Außerdem müssen zwei zusätzliche Regenrückhaltebecken bei Bekdorf und Dammfleth geschaffen werden, die bei starken Regenfällen das überschüssige Wasser aufnehmen können.
Auch bei der Planung der Umleitungen hat der Landesbetrieb zahlreiche Möglichkeiten geprüft. Dabei schieden bereits im Vorwege viele Möglichkeiten aus, weil die Fahrbahnen für den LKW-Verkehr wegen des Untergrunds oder der zu engen Kurvenradien nicht geeignet sind. Die offizielle Umleitung für den LKW-Verkehr, die ausschließlich über die Autobahn oder Bundesstraßen führt und so auch auf den Autobahnen ausgeschildert ist, leitet den Verkehr von der A23-Anschlussstelle Itzehoe-Mitte über die A23 bis zur Anschlussstelle Albersdorf und von dort über die B 431 nach Meldorf und dann über die B5 nach Brunsbüttel weiter.
Doch es gibt zwei deutlich kürzere Alternativen. Die erste lokale Umleitung führt über Heiligenstedten auf der Landesstraße 135 nahezu parallel bis an die Anschlussstelle der B5 in Bekdorf und umgekehrt.
Eine weitere Verkehrsführung, für die die Landesstraße L170 zwischen Dammfleth und Brokdorf im vergangenen Jahr gesondert ertüchtigt wurde, führt aus Richtung Brunsbüttel über die B5-Anschlussstelle Dammfleth weiter über die L136 und L170 zum Kreisel Brokdorf und dann über die B431, L119 und Krempe zur A23-Anschlussstelle Hohenfelde und umgekehrt.
Die geplante Bauzeit von gut vier Monaten ist aufgrund der technischen Gegebenheiten, aber auch aufgrund von Arbeitsschutz und Arbeitsrecht nicht weiter kürzbar. Auch ein Drei-Schicht-Betrieb mit Sonntagsarbeit ist nach Auskunft von Gunnar Wellmer zurzeit aufgrund entsprechender Bundesvorschriften nicht möglich. Immerhin versprach Stefan Breitkopf: „Wir werden mit der geplanten Baumaßnahme pünktlich fertig.“
Der Abschnitt reiht sich in die Gesamtmaßnahme des dreispurigen B5-Ausbaus ein, der den Bund insgesamt 27 Millionen Euro kosten wird und langfristig zu einer deutlichen Verbesserung der Infrastruktur beitragen soll. Insgesamt sollen alle Bauarbeiten bis 2021 beendet sein. In der ganzen Zeit wird die egeb: Wirtschaftsförderung die Kommunikation der einzelnen Maßnahmen übernehmen. Dazu ist unter anderem ein Bereich auf der Homepage unter www.egeb.de eingerichtet und ein Newsletter ins Leben gerufen worden. Im Internet ist auch der maßgebliche Vortrag des Abends mit entsprechenden Grafiken zu finden.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Steinburgs Kreispräsident Peter Labendowicz die Teilnehmer des Informationsabends begrüßt und den Stellenwert des Themas für die Region verdeutlicht.



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 14. März 2018
 
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