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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Vom einfachen Sparschrank zum komplexen Industrieprodukt
egeb-Logistikforum bei Nordia Feinblech in Meldorf

Meldorf – Dutzende Baugruppen sowie mehr als 1000 parallele Arbeitsprozesse – und am Ende kommen Produkte heraus, die in der ganzen Welt verarbeitet werden. Die Nordia Feinblech GmbH in Meldorf hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten vom traditionellen Hersteller von Sparschränken zu einem anerkannten Spezialisten für Feinblechbearbeitung entwickelt. „Logistische Herausforderungen spielen für Industriedienstleister wie die Nordia eine zunehmende Rolle. Dabei gilt es nicht nur, hochwertige Produkte von A nach B zu transportieren, sondern die zahlreichen notwendigen Komponenten zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen“, erläuterte Roy Kühnast beim jüngsten Logistik-Forum der egeb: Wirtschaftsförderung, das diesmal vor Ort im Meldorfer Unternehmen durchgeführt wurde.
Logistische Leistungen sind mittlerweile – nicht nur in diesem speziellen Fall – abhängig von den passenden Software-Lösungen. Nordia-Ge¬schäftsführer Sven Ulrich setzte daher seit 2001 konsequent auf den Ausbau der EDV-Anlagen und dem Einsatz spezieller Software, die auf das Dithmarscher Unternehmen zugeschnitten wurde. „Auf dem Markt gab es jedoch keine Standardprogramme, die unsere Anforderungen erfüllten. Trotz hochspezialisierter Software mussten wir uns mit zusätzlichen Klebezetteln am Monitor oder selbst zusammengestellten Excel-Listen behelfen“, erläuterte der Diplomingenieur, der an der Fachhochschule Westküste studiert hat.
Um die Produktionsschritte, Terminplanungen, Materialbeschaffung und Kalkulationen abwickeln zu können, entschied sich Ulrich für den Einsatz der Open-Source-Software „UniERM“, bei der keine Lizenzgebühren anfallen. Ein Elmshorner IT-Unternehmen passte das Programmpaket so an die Erfordernisse des Unternehmens an, dass sich Abläufe definieren, darstellen und optimieren lassen. „Das Wissen der einzelnen Mitarbeiter ist jetzt das Wissen der gesamten Firma“, fasste der Nordia-Geschäftsführer ein Ergebnis der EDV-Umstellung kurz zusammen.
Eine Optimierung der Prozesse war unter anderem notwendig geworden, da sich das Unternehmen mittlerweile eine herausragende Nischenstellung auf einem ansonsten hart umkämpften Markt erobert hatte. Zu den Kunden zählen weltweit operierende Technikunternehmen wie zum Beispiel General Electric, Jenoptik, Flowserve oder Eppendorf. „Die Kombination von Leistung und Qualität, Schnelligkeit und Kostenbewusstsein bilden die Basis für unsere Wettbewerbsfähigkeit. Und dazu gehört auch ein hohes Maß an Logistik“, erklärte Sven Ulrich den Teilnehmern am Forum. Wichtig sei zudem, dass mittlerweile viele Leistungen unter einem Dach zusammengebracht werden. Nordia liefere eben nicht mehr nur Feinblechgehäuse, sondern komplette Systeme, die sich aus einzelnen Komponenten zusammenstellen lassen.
Gegründet im Jahr 1922 war das Berliner Unternehmen über viele Jahrzehnte Marktführer bei der Produktion von Sparschränken. Nach dem Fall der Mauer erfolgte der Umzug nach Meldorf. Doch der Markt für diese Spezialschränke ließ deutlich nach, so dass 1999 ein Insolvenzantrag gestellt werden musste. Sven Ulrich, zuvor Mitarbeiter, übernahm den Betrieb im Rahmen dieses Prozesses und stellte ihn mit der Ausrichtung auf Industriedienstleistungen neu auf. Die Strategie zahlte sich aus: Seit 2001 ist die Nordia Feinblech GmbH wieder in der Erfolgsspur.



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 12. März 2018
 
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