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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Nur eine Vision führt zu einem profitablen Wachstum
Unternehmerforum der egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel / Prof. Dr. Guido Quelle spricht sich für mehr Strategiediskussionen in Unternehmen aus / „Marke ist das, was Ihr Kunde über Sie sagt, wenn Sie nicht dabei sind“

Brunsbüttel – Wenn bei Besprechungen in einem Betrieb mehr über Möbel und die Verteilung der Büros gesprochen wird als über die Kunden, dann wird die Erfolgskurve schon bald nach unten zeigen. Mit diesen und ähnlichen einfachen Aussagen verdeutlichte Prof. Dr. Guido Quelle, warum manche Unternehmen an die Grenzen des Wachstums geraten, andere hingegen trotz gegenläufiger Trends weiter erfolgreich sind. „Sie müssen dem Kunden geben, was er braucht, nicht das, was er will. Und wer profitabel wachsen will, muss in irgendeiner Form etwas Neues schaffen, nicht ein ‚mehr desgleichen' anbieten“, erklärte der international anerkannte Managementberater und Wachstumsexperte beim jüngsten „Forum: Erfolg“ der egeb: Wirtschaftsförderung zum Thema „Wachstum“ in Brunsbüttel, das den einstigen egeb-Unternehmertag abgelöst hat.

Zuvor hatte Martina Hummel-Manzau den mehr als 80 Teilnehmern erläutert, welche Wachstumsimpulse von Seiten der Wirtschaftsförderung gegeben werden können. Dabei ging sie auf Infrastrukturmaßnahmen, öffentliche Förderungen und die Unterstützung von Existenzgründungen ein. „Politik und Wirtschaftsförderung können jedoch nicht alle Probleme lösen. Auch von den Unternehmen müssen Impulse kommen“, erläuterte die egeb-Geschäftsführerin. Diesen Ball nahm Prof. Quelle auf und demonstrierte, woran es vielen Firmen in Deutschland mangelt: „Jedes Unternehmen benötigt eine Vision im Sinne einer erstrebenswerten Zukunft, auch wenn sie so vielleicht nie erreicht wird. Das interessiert vielleicht nicht den Kunden, wohl aber die Mitarbeiter. Und sie führt schließlich zu einer Strategie, die das Wachstum ankurbelt.“

In den meisten Fällen sind es nicht die kleinen Verbesserungen, die dafür sorgen, dass ein Unternehmen zum Marktführer wird, sondern etwas „richtig Innovatives“. Der Referent verdeutlichte diese These am Beispiel Smartphones und der Einführung des I-Phones von Apple. Außerdem riet er, die eigene Marke beständig im Blick zu haben. „Marke ist das, was Ihr Kunde über Sie sagt, wenn Sie nicht dabei sind“, sagte der Berater, der weltweit mehr als 250 Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, den Erfolg zu steigern und Wachstum voranzutreiben. Im Zusammenhang mit der Marke ist zudem eine grundsätzliche Wertaussage wichtig. Bei seiner eigenen Beratungsfirma „Mandat“ laute sie beispielsweise: „Wir unterstützen Unternehmen dabei, profitabel zu wachsen.“

Prof. Quelle setzte sich auch mit den inneren Widerständen auseinander, die ein Wachstum von innen verhindern kann. Zwar gibt es Erkenntnisse und auch Bekenntnisse, etwas zu erledigen, aber bis zur Aktion und Kontrolle müssen immer wieder Hemmnisse überwunden werden. Probleme bereiten darüber hinaus die Schnittstellen bei den Arbeitsprozessen. Der Managementberater riet daher, in diesen Fällen formale Vereinbarungen zwischen den Abteilungen zu formulieren. Damit lasse sich viel Geld sparen beziehungsweise verdienen.
Erfolgreiches und vor allem profitables Wachstum hat jedoch auch etwas mit „Weglassen“ zu tun. Prof. Quelle sprach sich daher gegen ein Gießkannenprinzip aus und favorisierte gezielte Projekte, um ein Unternehmen zum Leistungs-, Kosten oder Innovationsführer zu machen. Entscheidend sei jedoch nach wie vor in erster Linie der unternehmerische Wille.



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 23. Oktober 2017
 
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