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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Millionenmetropole Guang’an sucht Kooperation mit Wirtschaftsraum Brunsbüttel
egeb: Wirtschaftsförderung organisiert Besuchsprogramm für hochrangige chinesische Delegation / Betriebe in Dithmarschen besucht / Memorandum unterzeichnet / Besonderes Interesse an Sonderabfallverbrennungsanlage



Unterzeichneten das Memorandum, das die Zusammenarbeit der Wirtschaftsregionen vorsieht (v. li.): egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau, Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck, Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant und Zhang Wei, Direktor der Wirtschafts- und Technologieentwicklung Guang’an. (Foto: Kienitz/egeb)

Brunsbüttel – Die chinesische Millionenmetropole Gung’an hat großes Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsraum Brunsbüttel. Anlässlich des Besuchs einer hochrangigen Delegation in der Schleusenstadt wurde ein Memorandum unterzeichnet, das weitere Kontakte und einen intensivierten Informationsaustausch vorsieht. „Wir sind sehr beeindruckt von der Landschaft und von der enormen Wirtschaftskraft Ihrer Region“, sagte He Yu, Vizebürgermeister der 4,4-Millionenstadt in der chinesischen Provinz Sichuan, der die fernöstliche Delegation anführte. Auch Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant zeigte sich optimistisch: „Das kann der Start einer tollen Zusammenarbeit und einer tollen Freundschaft werden.“ Auch Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, deren Team das Treffen organisiert hatte, ist überzeugt: „In Zeiten der Globalisierung sind Kontakte und Projekte mit Partnern in China sehr wertvoll. Immerhin befindet sich dort einer der größten Märkte der Welt mit einem hohen Nachholbedarf.“
Zum Auftakt des Besuchs hatte die Gruppe aus hochrangigen Beamten und Unternehmern die Sonderabfallverbrennungsanlage Remondis Sava besucht. Geschäftsführer Dr. Martin Kemmler erläuterte, dass die Anlage in den zwanzig Jahres ihres Bestehens insgesamt etwa eine Million Tonnen an diversen Sonderabfällen unter strengsten Umweltauflagen verbrannt habe. Angesichts der bekannten Smog-Probleme in China zeigten Mitglieder der Delegation ein großes Interesse daran, ähnliches Know-how auch in ihrer Region zu installieren. Dazu soll der direkte Kontakt mit der China-Sparte des Remondis-Konzerns hergestellt werden.
Im Anschluss an eine Besichtigung der Schleusen-Baustelle besuchten die Gäste aus Fernost das Brunsbütteler Rathaus. Dort trug sich He Yu in das Gästebuch der Stadt ein. In der abschließenden Konferenz begrüßten Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck und Landrat Dr. Klimant die Delegierten im Gebäude der egeb im Elbehafen. Torsten Kähler, Geschäftsführer der GP Good Prospects Consulting GmbH, die im Auftrag der chinesischen Provinz tätig ist, erläuterte, wie es zu den ersten Kontakten gekommen war. Um die prosperierende Region um Guang’an und das Indu¬s¬triegebiet Brunsbüttel einander anzunähern, war zu Beginn des Jahres ein Kongress in der chinesischen Provinz organisiert worden, an dem auch Kristian Hamel von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WT.SH) im Auftrag der egeb teilgenommen hatte. Im Gegenzug folgten die Vertreter Guang’ans nun der Einladung nach Deutschland.
Dr. Jörn Klimant und Stefan Mohrdieck stellten anschließend die Vorteile des Kreises Dithmarschen und der Wirtschaftsregion Brunsbüttel heraus. Dabei ging Mohrdieck auch auf die Planungen im Zusammenhang mit einem Vielzweckpier und einem LNG-Gasterminal für Schiffe ein. He Yu erläuterte vor allem die wirtschaftliche Bedeutung seiner Stadt und betonte, dass dort Deng Xiaoping geboren worden sei, der die Volksrepublik China von 1979 bis 1997 führte und die Wirtschaftsreformen im bevölkerungsreichsten Land der Erde einleitete.
Zhang Wei, Direktor der Wirtschafts- und Technologieentwicklung Guang’an, warb vor allem für Ansiedlungen in seiner Region. Von 90 bereits angesiedelten Unternehmen gehörten immerhin zehn zu den „Top 500“ der Welt, erklärte er stolz. Besonders interessiert zeigte er sich an High-Tech-Unternehmen, betonte jedoch auch, dass der Markenschutz in dem von ihm verantworteten Bereich besonders hoch gehalten werde. Beide Delegierte äußerten sich zudem beeindruckt vom deutschen Ausbildungssystem und den daraus hervorgehenden Fachkräften. „Ich lasse deshalb eine meiner Töchter in Deutschland studieren“, berichtete He Yu.
Nach der feierlichen Unterzeichnung der Vereinbarung berichtete Xia Borrmann von der Tietje Group, zu der unter anderen das China Logistic Center in Itzehoe gehört, über das Portfolio und die Angebote der Unternehmensgruppe – und zwar zur Freude der Gäste fast ausschließlich in chinesischer Sprache.
Am darauffolgenden Tag standen Exkursionen auf den Westhof in Friedrichsgabekoog sowie zur Raffinerie in Hemmingstedt auf dem Programm. „Ich denke, wir haben den Gästen einen ersten guten Einblick in die Region und ihre Leistungsfähigkeit geben können. Das sind viele Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen und ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen können“, erklärte Martina Hummel-Manzau.
Von deutscher Seite war der Besuch maßgeblich von der egeb: Wirtschaftsförderung, der WT.SH sowie der GP Good Prospects Consulting organisiert worden. Die Kontakte werden bei einem Besuch des deutschen Generalkonsuls von Cheng Du Anfang November in Brunsbüttel fortgesetzt. Dann sollen auch möglichst konkrete Projekte angedacht werden. Zudem erhielt die deutsche Seite eine Einladung nach China zu einer Fachkonferenz im Frühjahr 2018.





Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 26. September 2017
 
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