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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Wesselburener Landhandel Stöfen behauptet sich im harten Wettbewerb
Landrat Dr. Jörn Klimant besucht Unternehmen / Büsum als Hafen von großer Bedeutung / Logistische und energetische Herausforderungen

Wesselburen – Ob Milchpreis-Krise, Höfesterben oder Mitbewerber aus dem Ausland – der Landhandel und Kraftfutterhersteller Stöfen hat sich auch in den vergangenen Jahren auf einem hart umkämpften Markt behauptet. Das wurde bei einem Besuch des Dithmarscher Landrats Dr. Jörn Klimant im Wesselburener Stammsitz des Unternehmens deutlich. Die egeb: Wirtschaftsförderung hatte das Treffen organisiert, um den Informationsaustausch zu regionalen Wirtschaftsthemen zu intensivieren.
„Im ländlich geprägten Dithmarschen sind Unternehmen wie die J. Stöfen GmbH ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, erklärte Dr. Klimant. Der Landrat interessierte sich vor allem für die herausragende Bedeutung des Hafens Büsum für die Logistik des Betriebs. Der Landhandel hat dort nicht nur ein großes Kraftfutterwerk, mit dessen Produkte Schweine- und Rinderbetriebe in Schleswig-Holstein versorgt werden, auch als Umschlagplatz wird der Hafen gebraucht. Bis zu 120.000 Tonnen Getreide, Futter- und Düngemittel werden jährlich am Standort per Schiff umgeschlagen. Ebenso groß ist die bereits vorhandene Lagerkapazität in Büsum. „Wir würden gern noch weitere Fracht verschiffen. Doch für größere Schiffe bräuchten wir entsprechende Kapazitäten am Nord-Ostsee-Kanal oder an der Elbe“, erläutert Seniorchef Hans Jürgen Stöfen.
Die Vermarktung von Getreide und Mischfutter sowie die Versorgung der Landwirte ist daher eine erhebliche logistische Herausforderung. Futter wird rund um die Uhr produziert und auch der Transport erfolgt in zwei Schichten, falls nötig auch sonn- und feiertags, um die Versorgung der Tiere gewährleisten zu können. Dafür sind mittlerweile 30 LKW, darunter 14 Silofahrzeuge, angeschafft worden.
Insgesamt verfügt die J. Stöfen GmbH sowie Tochtergesellschaften in Bad Oldesloe und Kellinghusen über 190 Beschäftigte, darunter 15 Auszubildende. Geführt wird das Unternehmen von Hans Jürgen Stöfen (73), seinem Sohn Johann (34) und seinem Neffen Nils Stöfen (40). Die Nachfolge des 1872 gegründeten Familienunternehmens ist damit in der nächsten Generation gesichert.
Auch die Ausweitung der Produktpalette hat in den vergangenen Jahren vor allem dazu gedient, die Zukunft des Traditionsbetriebs zu sichern. Neben dem Getreidehandel, der Versorgung der Landwirtschaft mit Betriebsmitteln und der Eigenproduktion von hochwertigem Mischfutter hat sich vor allem der Bereich Saatgetreide-Aufbereitung zu einem Umsatzbringer entwickelt. Auf diesem Gebiet werden landwirtschaftliche Betriebe in ganz Norddeutschland, aber auch im europäischen Ausland beliefert. Die Vielfalt hat dafür gesorgt, dass das Unternehmen auch während der verheerenden Milchpreis-Krise, die den Landwirten noch heute zu schaffen macht, weiter gewachsen ist.
Als Herausforderung werden die energetischen Vorgaben der Politik betrachtet. „Durch die EEG-Umlage für die Erneuerbaren Energien sind wir gegenüber ausländischer Konkurrenz im Nachteil. Immerhin verbrauchen wir über zehn Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr“, erläuterte Juniorchef Johann Stöfen. Bereits im Jahr 2013 sei daher ein Energiemanagementsystem für den gesamten Betrieb eingerichtet worden.


Landrat Dr. Jörn Klimant (re.) und Jens Korte von der egeb: Wirtschaftsförderung (li.) besuchten das Unternehmen von Johann und Hans Jürgen Stöfen (2.v.re.) in Wesselburen. (Foto: egeb/Kienitz)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 20. September 2017
 
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