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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Ein Pionier unter den Biohöfen
Hof Dannwisch wurde bereits 1957 auf biologisch-dynamische Anbauweise umgestellt / 50 Mitarbeiter kümmern sich um die Erzeugung und Direktvermarktung der Produkte


Dannwisch-Geschäftsführer Thomas Scharmer erläuterte den Teilnehmern der egeb-Exkursion unter anderem die Besonderheiten bei der Haltung von Bio-Hühnern. (Foto: egeb/Kienitz)

Horst – Rinder, Schweine und Hühner haben reichlich Auslauf, die Felder werden in althergebrachter Fruchtfolge bewirtschaftet und selbst der tierische Mist wird wieder in den natürlichen Kreislauf eingebracht. Der Hof Dannwisch in Horst zählt zu den Vorzeigebetrieben, wenn es um die biologisch-dynamische Anbauweise geht. „Als einer der ersten in Schleswig-Holstein hat bereits mein Vater vor 60 Jahren den Betrieb umgestellt. Damit zählen wir hier im Norden zu den Pionieren unter den Biohöfen“, berichtete der heutige Geschäftsführer Thomas Scharmer bei der jüngsten Exkursion der egeb: Wirtschaftsförderung nach Horst. Zuvor hatte Christian Holst von der egeb die mehr als 30 Teilnehmer begrüßt und auf die Besonderheiten des landwirtschaftlichen Betriebes hingewiesen.

Bei der anschließenden Begehung wurde deutlich, was den Unterschied zwischen Biohöfen und herkömmlicher Landwirtschaft ausmacht. „Wir fühlen uns in jeder Hinsicht dem Tierwohl verpflichtet. Das beinhaltet nicht nur Auslaufflächen sondern auch mehr Platz in den Ställen und Futter aus biologischer Anbauweise“, erläuterte Scharmer während der Begehung. Für Hühner sind daher mobile Ställe gebaut worden, die in regelmäßigen Abständen verschoben werden, damit die Tiere stets neue Grünflächen vorfinden – und zwar nachts, während die Hühner und die wenigen Hähne auf ihren Stangen hocken. Der Dank besteht in täglich tausend frischen Eiern. „In diesem Bereich ist die Nachfrage besonders groß. Wir könnten das Doppelte verkaufen, wenn wir genügend Kapazitäten hätten“, erklärte der Dannwisch-Geschäftsführer.
Doch aus sonst sorgen die Familie Scharmer und zwei weitere Betreiberfamilien sowie insgesamt 50 Mitarbeiter dafür, dass es den Tieren so richtig gut geht. Die Rinder dürfen Ihre Hörner behalten und auch die kleinen Schwänzchen der Schweine werden nicht dekupiert, sondern ringeln sich bis zur Schlachtreife an ihren gut genährten Besitzern.

Neben der Viehhaltung widmet sich der Biohof auf 120 Hektar Ackerfläche der Produktion von Gemüse, darunter zum Beispiel Kartoffeln, Möhren und Rote Beete. Insgesamt entstehen auf dem Hof, der sich dem Demeter-Bioverband angeschlossen hat, 120 eigene Produkte, von verschiedenen Käsesorten, frischem Sauerkraut über die im Haus hergestellte Mettwurst bis zu den verschiedenen Gemüsesorten. Weitere knapp 1000 Bioprodukte werden von Partner bezogen und ebenfalls über den Hofladen und im Direktvertrieb an die Endverbraucher geliefert.

Herzstück des Vertriebs ist die Vermarktung direkt an den Abnehmer. Und so bringen die Fahrer des Unternehmens nahezu täglich zuvor bestellte, frische Ware nach Hamburg und in die Region. Insgesamt werden so etwa 700 Kunden, darunter 50 Unternehmen, regelmäßig beliefert.
Die Ländereien selbst befinden sich im Übrigen nicht mehr im Besitz der Betreiberfamilien. Sie wurden bereits in den 1980-er Jahren an einen gemeinnützigen Verein übertragen, um eine Zerstückelung zu vermeiden. Der Verein seinerseits engagiert sich stark in der Forschung, zum Beispiel in einem Vergleich verschiedener Geflügelherden, und auch in der Pädagogik. Regelmäßig verbringen ganze Schulklassen zehn Tage auf dem Hof, um mit zu helfen und Landwirtschaft hautnah zu erleben.


Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 22. Mai 2017
 
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