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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Blick hinter die Kulissen der Fahrradproduktion
egeb: Wirtschaftsförderung zu Gast bei Böttcher Fahrräder in Wesseln

Wesseln – Wie unterschiedlich die Qualität von Marken-Fahrrädern sein kann, überraschte die Gäste der jüngsten Veranstaltung der Reihe „Hidden Champions“ der egeb: Wirtschaftsförderung. Bei der Einladung ins Wesselner Unternehmen Böttcher Fahrräder ging es einmal mehr darum, verborgene Talente in der Wirtschaft der Öffentlichkeit zu präsentieren. Gastgeber war Hauke Niemann, der 1992 in den 1851 von Johann Heinrich Böttcher gegründeten Betrieb eingetreten war und es heute als geschäftsführender Gesellschafter leitet.

Rund 30 Gäste wurden in großer Offenheit in die „Geheimnisse“ der Produktion eingeweiht. Sie wissen jetzt zum Beispiel, dass die Rahmen von Böttcher-Fahrrädern „double butted“ sind, in der Sprache der Experten also je nach Belastungspunkten unterschiedliche Wandstärken aufweisen. Und sie hörten, dass die Rahmen dreifach pulverbeschichtet sind – ein schon für die Ohren von Laien beachtliches Qualitätsmerkmal. Folglich wunderte es die Besucher am Ende kaum noch, als ihnen Hauke Niemann berichtete, dass die Wesselner Zweirad-Manufaktur stets mit „sehr gut“ oder sogar als Testsieger im Ranking diverser Prüfer abschneidet.

Moderne Hightech-Werkstoffe wie Carbon und Titan ergänzen Stahl und Aluminium. So ersetzen Zahnriemen aus Carbon im Premiumsegment inzwischen die altbekannten Ketten. Doch auch diese Klassiker sind bei Böttcher von höchster Güte: Ketten werden extra beschichtet, damit sie für den harten Einsatz in der Meeresluft an Nord- und Ostsee gerüstet sind. Wer sich in Urlaubsregionen im Land zwischen den Meeren bei Vermietern auf ein Fahrrad setzt, setzt in aller Regel auf die Qualität von Böttcher. Die meisten Vermieter haben nämlich laut Hauke Niemann ihre Bestände wegen der hohen Haltbarkeit auf Böttcher umgerüstet.

Jörg Peter Neumann, Wirtschaftsförderer am Standort Heide, machte in der Diskussion mit Hauke Niemann deutlich, dass exklusive Darbietungen wie diese den Reiz der Reihe „Hidden Champions“ ausmachten. Durch die Rundreisen, die von Britta Gerckens, Mitarbeiterin der egeb aus der Geschäftsstelle Itzehoe, organisiert werden, schärfe sich der Blick des Publikums allein schon für die differenzierten Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region. So erfuhren die Gäste bei Fahrrad Böttcher, dass dort 90 Mitarbeiter beschäftigt sind – von der Bestellannahme bis zum Versand von täglich 700 Sendungen. Mit ihnen gehen sowohl Einzelteile aus dem 16.000 Artikel umfassenden Firmenkatalog auf die Reise zu Fachhändlern als auch Kompletträder.

Die Firma liefert ausschließlich an Vermieter und den Fachhandel, nicht an Endverbraucher. Eine Ausnahme bildet unter demselben Dach die „Radwelt“, ihr eigenes Fachgeschäft für Endkunden. Es dient darüber hinaus als Ausstellungsfläche und Kompetenzzentrum. Während bislang der Norden der Republik beliefert wurde, wird seit 2015 auch der Süden versorgt. Letztlich habe das Internet dazu geführt, denn die Wesselner erhielten immer öfter Bestellungen aus Süddeutschland. Auf den Internetseiten des Unternehmens befindet sich inzwischen eines der wichtigsten Marketinginstrumente: ein Konfigurator fürs individuelle und ganz persönliche Wunsch-Fahrrad. Wer weltweit auf diese Weise sein ideales Zweirad virtuell zusammengebaut hat, bekommt einen Hinweis auf den nächstgelegenen Händler, der es nach Empfang aus Dithmarschen vor Ort ausliefert. Dieser Konfigurator hat sich nach Auskunft des Geschäftsführers zu einem bedeutenden Umsatzbringer gemausert. Marketingchef Harry Brlek gab an, dass bereits ein Drittel aller Bestellungen über den Konfigurator erfolgten.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Bei einem Rundgang gab es den für die Veranstaltungsreihe typischen Blick hinter die Kulissen. Die Besucher sahen die riesigen Lager etwa für die unterschiedlichsten Bereifungen. Und sie beobachteten Mitarbeitern bei der Montage der Laufräder und bei der Qualitätskontrolle. So weit die Augen reichen, steckten Rahmen an den Arbeitsplätzen und wurden von den Mitarbeitern Stück für Stück zum kompletten Rad zusammengebaut. Jedes Rad ist ein Einzelstück, maßgeschneidert nach der präzisen Bestellung eines Kunden in der Welt. Ein Laufzettel mit der Materialliste garantiert, dass sogar die richtige Glocke an den Lenker angeschraubt wird.

Schließlich ging es an die „frische Luft“. Hauke Niemann lud zu Probefahrten ein mit den in der „Radwelt“ ausgestellten Musterstücken. So kurvte jeder über das Gelände an der Waldstraße in Wesseln – eine der vielen Erfahrungen, die bei der Veranstaltungsreihe „Hidden Champions“ der egeb: Wirtschaftsförderung von jedermann gemacht werden können.


In die Frühlingsluft: Hauke Niemann (3. v. l.) lud Jörg Peter Neumann (4. v. l.) und alle Gäste zu Rundfahrten über das Firmengelände ein. (Foto: egeb/Bahlo)



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 23. März 2017
 
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