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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Existenzgründer sichern die Jobs der Zukunft
Startbahn: Existenzgründung ist das größte Existenzgründerprojekt in Schleswig-Holstein / Wirtschaftsministerium sagt 912.000 Euro für die Förderperiode zu / Arbeit bis Ende 2018 gesichert

Meldorf – Ob ein Unternehmen, das Solarzellen reinigt und mittlerweile weltweit tätig ist, oder eine Polsterwerkstatt im ländlichen Raum – die Liste der Existenzgründungen in Dithmarschen ist lang und vielfältig. Viele Gründungen haben dabei ihren Ausgangspunkt im Projekt Startbahn: Existenzgründung und im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT). Damit das erfolgreiche Projekt weitergeführt werden kann, gab es jetzt Post vom Wirtschaftsminister aus Kiel. Insgesamt 912.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Schleswig-Holstein werden für die kommenden Jahre zur Verfügung gestellt.

„Damit bleibt die Basis erhalten, um weiterhin Gründungscamps und Beratungsangebote für nicht erwerbstätige Schleswig-Holsteiner vorzuhalten“, freut sich Projektleiterin Stefanie Hein. Allerdings gilt der Zuwendungsbescheid nicht nur für Dithmarschen. Auch in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Steinburg, Segeberg, Pinneberg und in Neumünster werden entsprechende Angebote vorgehalten. Damit ist Startbahn das größte Existenzgründerprojekt in Schleswig-Holstein.

Die Federführung und Koordination des Projektes liegt bei der egeb: Wirtschaftsförderung. Die Förderung ist jedoch auch mit Forderung verbunden: Insgesamt rund 770 potenzielle Gründer müssen in den kommenden beiden Jahren landesweit das Programm durchlaufen. Allein in Meldorf werden es voraussichtlich 100 pro Jahr sein. Die Gründungscamps werden für nichterwerbstätige Menschen angeboten. Daneben gibt es jedoch auch so genannte „GrowUp“-Seminare für Selbstzahler, also Gründungsinteressierte, die erwerbstätig oder freigestellt sind, also überwiegend festangestellte Arbeitnehmer. Im Mittelpunkt steht dabei das nötige wirtschaftliche „Rüstzeug“ wie zum Beispiel Finanzierungspläne, Marketing und Steuerfragen. Von der Wirtschaftsförderung werden die Existenzgründer vor allem als Basis von neuen Unternehmen angesehen, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Jobs der Zukunft sichern.

„Wir haben es ja im Grunde mit Kleinansiedlungen zu tun, die in der Summe für etwa 100 neue Arbeitsplätze pro Jahr allein in Dithmarschen sorgen. Und wir betreuen die Unternehmen in den Folgejahren weiter, auch wenn die Gründung schon lange Zeit zurück liegt“, betont egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau. Allerdings warten in den kommenden Jahren weitere Herausforderungen auf die Projektbeteiligten. Im vergangenen Jahrzehnt ist der Anteil von Gründungswilligen mit Migrationshintergrund von fünf auf 16 Prozent gestiegen. Zwar sind die Kurse entsprechend angepasst worden, jedoch benötigen die Teilnehmer deutlich mehr Unterstützung bei schriftlichen Ausarbeitungen wie dem Businessplan.

Grundsätzlich gibt es noch genügend Menschen, die den Weg in die Selbständigkeit suchen. Die Gründungscamps im Meldorfer CAT sind daher weiterhin gefragt. Das nächste findet im April statt. Anmeldungen nimmt Kornelia Wagner unter Tel. 04832 / 996-125 oder per Email unter wagner@cat-meldorf.de entgegen. Beispiele für erfolgreiche und nachhaltige Existenzgründungen sind im Internet unter www.start-bahn.de/gruenderportraits.html zu finden.

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 28. Februar 2017
 
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