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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Logistikbranche in Schleswig-Holstein zwischen guten Aussichten und wachsenden Herausforderungen
Logistik als „Wachstumsmotor“ und „Markttreiber“ - Forum der egeb: Wirtschaftsförderung zeigt Trends auf / Koordinatoren des A7-Umbaus stellen sich in Brunsbüttel vor


Berichteten über die Bauarbeiten an den Autobahnen in Schleswig-Holstein und Hamburg (v. li.): der ausgeschiedene A7-Koordinator Gerhard Fuchs sowie seine Nachfolger Christian Merl und Carsten Butenschön. (Foto: egeb/Kienitz)


Brunsbüttel – Mehr Arbeitsplätze, steigender Umsatz und verstärkte Bauaktivitäten – die Logistikbranche in Schleswig-Holstein befindet sich im Aufwind. Doch auch die Herausforderungen wachsen. Besonders die Baustellen an der Autobahn A7, im Nadelöhr Hamburg und demnächst an der Bundesstraße 5 zwischen Brunsbüttel und Itzehoe machen den Transportunternehmen zu schaffen. Das wurde auf dem Logistikforum der egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel deutlich. „Wir erleben eine Branche zwischen guten Aussichten auf der einen und wachsenden Herausforderungen auf der anderen Seite“, fasste egeb-Logistikexperte Roy Kühnast die Bestandsaufnahme der Georg Consulting aus Hamburg zusammen.

Zuvor hatte sich der frühere Koordinator der A7-Baustellen in Hamburg und Schleswig-Holstein, Gerhard Fuchs, von den anwesenden Unternehmern aus dieser Funktion verabschiedet und seine Nachfolger präsentiert. Seit Anfang Januar sind nun Christian Merl von der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und Carsten Butenschön vom hanseatischen Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer für die Verkehrs- und Baustellenkoordination zuständig. Sie berichteten unter anderem von mehreren Vollsperrungen auf der A7, die es in diesem Jahr geben wird – alle werden jedoch an den Wochenenden stattfinden, um Brücken abzubauen. Informationen zum Baugeschehen auf der A7 sind dann unter anderem im Internetauftritt der Hamburger Behörde sowie der A7-App abrufbar. Auch auf der A23 wird in den Sommerferien in Richtung Norden gebaut.

Im Anschluss daran stellten Achim Georg, Dr. Silvia Stiller und Marco Gaffrey den von Georg Consulting erstellten „Marktspiegel Logistik“ vor. Daraus wird deutlich, dass die Logistikbranche in Schleswig-Holstein mit über 45.000 Beschäftigten im Kernbereich „Verkehr und Lagerei“ mehr als neun Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Das ist mehr als ein Drittel des Umsatzes der Dienstleistungsunternehmen im Land und rund ein Viertel des Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe. Mit plus 75 Prozent in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten wuchs der Bereich „Kurier-, Express- und Paketdienste“ dabei am schnellsten. Einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil von Logistikern an den Gesamtbeschäftigten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt machten die Experten vor allem in Lübeck, Dithmarschen und Neumünster aus.

Aus der Studie geht auch hervor, dass die Logistikbranche als eine Art „Markttreiber“ beim Kauf von baureifem Gewerbebauland wirkt und der Bedarf an Flächen weiter steigt. Regional gibt es jedoch erhebliche Nachfrageunterschiede, die sich auf den Preis niederschlagen. Während die Preise in Kiel und im Kreis Pinneberg deutlich über dem Durchschnitt liegen, ist Gewerbebauland in Steinburg und Dithmarschen erheblich günstiger. Landesweit liegt der durchschnittliche Kaufpreis bei 57,95 Euro pro Quadratmeter.

Als Herausforderungen für die Zukunft führte Achim Georg die Punkte Globalisierung, demografischer Wandel, Urbanisierung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf. „Die Zukunft birgt sicher einige Probleme, aber auch gute Chance für die Logistikbranche“, lautete das Fazit des Experten. So werde Hamburg immer öfter aus dem südlichen Schleswig-Holstein versorgt und das könne durch den Ausbau von A20 und Fehmarn-Belt-Querung weiter ausgebaut werden.


Sehen Herausforderungen, aber auch Chancen für die Logistikbranche (v. li.): Achim Georg (Georg Consulting), Roy Kühnast (egeb: Wirtschaftsförderung), Dr. Silvia Stiller und Marco Gaffrey (beide Georg Consulting). (Foto: egeb/Kienitz)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 26. Januar 2017
 
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