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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Initiative gegen Fachkräftemangel in der Seniorenpflege
Berater der egeb: Wirtschaftsförderung helfen gezielt Heimen und ambulanten Pflegediensten


Wollen mit der neuen Initiative vor allem auf Seniorenheime und ambulante Pflegeeinrichtungen zugehen: die Fachkräfteberater André Mewes (li.) und Jürgen Hansen, hier mit der Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, Martina Hummel-Manzau. (Foto: egeb/Kienitz)

Brunsbüttel/Itzehoe – „Wir stellen ein …“ Wer an Seniorenheimen oder ambulanten Pflegediensten vorbeifährt, sieht nicht selten große dauerhaft angebrachte Plakate oder Schilder mit Stellenangeboten. Ein Indiz dafür, dass der Fachkräftemangel auch strukturschwache Gebiete außerhalb der Ballungsräume eingeholt hat. Mit einer Initiative wollen sich die Fachkräfteberater der egeb: Wirtschaftsförderung in den kommenden Wochen gezielt um die Pflegeeinrichtungen kümmern. „Wir sehen besonders bei den mitteständischen Heimen und Pflegediensten noch großes Potenzial für eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik. Unser Motto lautet daher: Mitarbeiter finden, binden und Kompetenzen sichern“, erläutert André Mewes, zuständig überwiegend für den Kreis Dithmarschen.

Im Mittelpunkt der Beratungen stehen dabei vor allem geförderte Fort- und Weiterbildungsangebote. „Wenn es nicht möglich ist, entsprechend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem freien Markt zu finden, ist eine gezielt geplante Weiterbildung des Teams oft die einzige Möglichkeit, um die oft gesetzlich geforderte fachliche Qualifikation zu erreichen“, erklärt Jürgen Hansen, der vor allem im Kreis Steinburg tätig ist. Auf diese Weise sollen zum Beispiel Maßnahmen getroffen werden, um wenig qualifizierte Kräfte weiter zu bilden und examinierte Pflegekräfte so zu qualifizieren, dass sie unter Umständen auch Führungsaufgaben übernehmen können. Das gilt sowohl im Pflege-, als auch im kaufmännischen Bereich.

Für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung, die die betroffenen Einrichtungen finanziell unterstützen. Ein Beispiel dafür ist der Bildungsprämiengutschein, durch den entsprechende Angebote mit bis zu je 50 Prozent gefördert werden, sofern sie der beruflichen Weiterbildung dienen. Beim Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein teilen sich Land und Arbeitgeber die Kosten der Weiterbildung. Dazu gehören Maßnahmen aus dem Landesprogramm „Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung“ ebenso wie das vom Bund finanzierte Projekt „UnternehmensWert: Mensch“. Die egeb ist als Erstberatungsstelle eine von neun Anlaufstellen in Schleswig-Holstein und damit für Betriebe in Dithmarschen und Steinburg zuständig, die sich hinsichtlich der Fachkräftesicherung beraten lassen möchten. „Für jedes Modell gibt es bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen und die wir in der Beratung klären. So können wir für jeden Betrieb, egal ob Seniorenheim oder ambulante Pflegeeinrichtung passgenau etwas zusammenstellen“, sind sich Jürgen Hansen und André Mewes einig.

Angesichts der demografischen Entwicklung verschiedenen Studien zufolge dürfte sich der Fachkräftemangel im Altenpflegebereich in den kommenden Jahren weiter verstärken. Neben der steigenden Zahl der benötigten examinierten Pflegekräfte wächst zudem das Anforderungsprofil. Dokumentationspflicht, Qualitätsmanagementsysteme und neue Methoden in der Pflege sind Herausforderungen, denen sich die Einrichtungen der Altenpflege bereits heute zu stellen haben.

Kontakt:
Jürgen Hansen, Tel.: 0 4821 403028-4, E-Mail: hansen@egeb.de
André Mewes, Tel.: 0 4852 8384-23, E-Mail: mewes@egeb.de


Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 05. Januar 2017
 
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