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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Hafen-Kongress stellt Weichen für die Unterelbe-Region im Jahr 2030
Viele Vertreter aus den Kreisen Dithmarschen und Steinburg / „Leitbild 2030“ in der Diskussion / Wertschöpfung und Lebensqualität sollen gesteigert werden

Brunsbüttel/Itzehoe/Hamburg – Beim 6. Seehafen-Kongress sollen die Weichen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Unterelbe gestellt werden. Im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung kommen dazu nicht nur Vertreter der Politik und der Wirtschaftsförderungsgesellschaften, sondern auch Unternehmer von beiden Seiten der Elbe zusammen. Die Kreise Dithmarschen und Steinburg sind in diesem Jahr besonders stark auf der hochkarätig besetzten Veranstaltung vertreten. „Im internationalen Wettbewerb zählen längst nicht mehr einzelne Städte, sondern ganze Regionen. Nur starke Partner mit einer ständig optimierten In¬frastruktur können sich heutzutage mit den Metropolen in Übersee messen“, erläutert Volker Jahnke, der für die egeb: Wirtschaftsförderung den praxisorientierten Kongress mit organisiert hat.
Ein zentraler Punkt der Tagung, die traditionell in Hamburg durchgeführt wird, ist das neue Leitbild 2030, das im Rahmen des Projekts „Länderübergreifendes Regionalmanagement für den Wirtschaftsraum Unterelbe“ erstellt wurde. In dem Papier sind konkrete Ziele definiert, wie sich die gesamte Region von Hamburg bis zur Elbmündung positionieren soll. Dazu zählen zum Beispiel eine intensive Kooperation der Wirtschaftsakteure vor Ort, eine konsequente Weiterentwicklung der industriellen Wertschöpfung sowie der gesamten Wertschöpfungskette und auch der Lebensqualität. Außerdem sollen die gemeinsame Außendarstellung vorangetrieben und spezifische Alleinstellungsmerkmale herausgestellt werden. „Im Prinzip wollen wir darlegen, wie sich die gesamte Region im Jahr 2030 insgesamt als bedeutender und effizienter Industriestandort darstellen kann“, ergänzt Jahnke.
Neben der Diskussion über das Leitbild werden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Organisationen unter anderem mit Industrieansiedlungen im Spannungsfeld der Metropolisierung auseinandersetzen. Dazu gibt es Vorträge von Industriemanagern, die über ihre Standortentscheidungen berichten. Den Impulsvorträgen folgen moderierte Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus den Regionen. Ein weiterer Bereich des Kongresses ist dem Thema „Starke Logistik für eine erfolgreiche Industrieregion im internationalen Kontext“ gewidmet. „Wir erhoffen uns aus den Gesprächen und Beiträgen weitere Impulse, um den Wirtschaftsraum Unterelbe in den kommenden Jahren voranbringen zu können“, erläutert Volker Jahnke.
Organisiert wird der 6. See-Hafen-Kongress, der am Dienstag, 8. November, im Hafen-Klub Hamburg stattfindet, gemeinsam von der egeb: Wirtschaftsförderung, dem Hafen Hamburg Marketing e.V. und der UMCO Umwelt Consult GmbH in Verbindung mit dem länderübergreifenden Regionalmanagement. Das Projekt war im Mai 2014 unter Trägerschaft des Kreises Dithmarschen gegründet worden, um unternehmerische Initiativen und die Förderung von regionalen Wertschöpfungsketten zu fördern. Neben Dithmarschen sind daran beteiligt: egeb: Wirtschaftsförderung, HKS Handelskammer Hamburg Service GmbH, Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum, Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH.
Weitere Informationen zum Kongress bietet die Internetseite www.see-hafen-kongress.de.



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 27. Oktober 2016
 
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