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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Existenzgründer als Jobmotor der Westküste
Jungunternehmer zunehmend kreativ bei der Besetzung von Marktnischen / Projekt „Startbahn: Existenzgründung findet bundesweit Beachtung

Meldorf – Ob Therapiepuppen für den Umgang mit Demenzkranken, der mobile Einsatz eines Steinmetzes oder auch ein „Haus der Musik“ mit besonderer Note – Existenzgründer werden immer kreativer bei der Suche nach einer Nische am Markt. Und sie sind erfolgreich. Mittlerweile gehören Existenzgründungen in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg zu den wichtigsten Jobmotoren. „Aus der Sicht der Wirtschaftsförderung sind die vielen Neugründungen in der Region ebenso wichtig wie die Ansiedlung von bestehenden Unternehmen, weil die Jungunternehmen zumeist an ihrem Wohnort bleiben wollen oder müssen und daher auch Arbeitsplätze in diesem Umfeld schaffen“, erklärt Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung.
Ein wichtiges Instrument, um den künftigen Unternehmern zu helfen und sie auf dem Weg in die Selbständigkeit zu begleiten, ist das Projekt „Startbahn: Existenzgründung“. In einem mehrwöchigen Gründungscamp – zurzeit läuft das 87. seiner Art – werden sie vor allem im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit fit für den Wirtschaftsalltag gemacht. „Auch wenn wir keine Höhle des Löwen sind, arbeiten wir doch gemeinsam an Businessplänen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, an den Gründungsideen – und damit letztendlich auch an der Überzeugungskraft der Existenzgründer“, berichtet Projektleiterin Stefanie Hein in Anspielung an die gleichnamige erfolgreiche Unterhaltungsshow, die beim TV-Sender VOX ausgestrahlt wird.
Diese Form der Unterstützung ist ausgesprochen erfolgreich. Das zeigt ein Blick auf die Statistik. Von den mehr als 1.100 Teilnehmern in den vergangenen zehn Jahren haben sich 60 Prozent tatsächlich selbständig gemacht. Davon wiederum sind nach einer Umfrage 90 Prozent auch nach jeweils drei Jahren immer noch am Markt. „Es kann natürlich auch sein, dass wir in Einzelfällen ganz ehrlich von einer Existenzgründung abraten. Oder aber jemand findet eine passende Stellung während des Seminars“, erläutert Stefanie Hein.
„Startbahn: Existenzgründung“ hat mittlerweile auch bundesweite Beachtung gefunden. In der Broschüre „Netzwerke für ein besseres Gründungsklima“ des Bundeswirtschaftsministeriums wird das egeb-Projekt als beispielhaft dafür dargestellt, wie sich Kommunen, Hochschulen und Unternehmer in der Region engagieren. "Die in dieser Broschüre vorgestellten Netzwerke sollen als Anregung dienen, sich mit Partnern zusammenzutun und das Gründungsgeschehen vor Ort zu beleben", heißt es dazu in der Einleitung.
Die Gründungscamps werden in der Regel für nichterwerbstätige Menschen zentral im Meldorfer Centrum für Angewandte Technologien (CAT) angeboten. Doch es gibt Ausnahmen. So soll das 88. Seminar vom 21. November an im Wirtschafts- und Wissenschaftspark mariCUBE durchgeführt werden. Beide Einrichtungen werden von der egeb geführt und arbeiten entsprechend eng zusammen. Und beide Zentren bieten Räumlichkeiten und Know-how für Existenzgründer an. „Wir sind zwar in Meldorf zu 90 Prozent und in Büsum zu 100 Prozent ausgelastet, aber im Zweifel können wir etwas enger zusammenrücken und Zwischenwände ziehen, um doch noch etwas Platz zu schaffen“, so Martina Hummel-Manzau.
Und auch die Begrenzung auf Gründungscamps für Nichterwerbstätige gilt nur noch bedingt. Mit ihren „GrowUp“-Seminaren bietet das CAT eine Fortbildung an, in der kompakt die wichtigsten Informationen zum Thema Selbständigkeit vermittelt werden. Zur Zielgruppe gehören dabei alle Gründungsinteressierten, die erwerbstätig oder freigestellt sind, also überwiegend festangestellte Arbeitnehmer. Im Mittelpunkt steht dabei das nötige wirtschaftliche „Rüstzeug“ also zum Beispiel Finanzierungspläne, Marketing und Steuerfragen. Der Kurs findet nach Feierabend und an Samstagen statt;
Beispiele für geglückte Existenzgründungen sind im Internet unter www.start-bahn.de/gruenderportraits.html zu finden.
Finanziert wird „Startbahn: Existenzgründung“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Schleswig-Holstein.

Kontakt:
Startbahn: Existenzgründung, Stefanie Hein, Projektleiterin,
Tel. 04832 / 996-120, Email: hein@cat-meldorf.de.

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 25. Oktober 2016
 
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