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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Frauen – ein Riesenpotenzial für den Arbeitsmarkt
Martina Hummel-Manzau: Wirtschaft auf der Suche nach weiblichen Fachkräften / Frau & Beruf: Endlich an sich selbst und die Rente denken / MINT-Messe am 25. November

Meldorf/Itzehoe – Die Kinder sind groß, der Mann hat seinen Beruf. Haushalt, Garten und Ehrenamt bringen nichts für die eigene Rente. Immer mehr Frauen suchen deshalb nach der Familienphase nach einer eine berufliche Perspektive. Noch vor wenigen Jahren erschien das zumindest in ländlichen Regionen schwierig bis aussichtslos. Doch inzwischen hat der Fachkräftemangel auch Dithmarschen und Steinburg eingeholt. „Wir haben errechnet, dass in beiden Kreisen etwa ein Viertel aller Frauen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnten. Dahinter verbirgt sich also ein riesiges Potenzial für die Wirtschaft in der Region, zumal die Betriebe bereits auf der Suche nach Fachkräften sind“, erklärt Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung.
Dabei gibt es ein gutes Argument für Frauen jeden Alters, den Weg zurück in den Beruf zu suchen. „Nach der Kindererziehung, wenn viele Frauen zugunsten der Familie zurückstecken, wird es Zeit, an sich selbst und an eine eigene Rente zu denken“, erläutert Astrid Gruber, die gemeinsam mit ihrer Steinburger Kollegin Astrid Nielsen in Itzehoe und Meldorf Frauen berät, die eine neue berufliche Perspektive suchen. Der Name des Projektes, das die egeb seit mehr als 25 Jahren trägt und damit seinerzeit schon Vorreiter in Schleswig Holstein war, ist dabei Programm: Frau & Beruf. Dahinter verbergen sich unter anderem 250 umfangreiche Beratungen – und damit auch 250 sehr persönliche Geschichten – pro Jahr. Nach einer Umfrage zeigten sich 90 Prozent der Frauen zufrieden bis sehr zufrieden mit diesem Angebot und empfehlen es daher auch weiter.
Doch es bleibt nicht allein bei den individuellen Fällen. Frau & Beruf setzt sich dafür ein, dass mehr Mädchen den Weg in einen MINT-Beruf finden. Dabei handelt es sich um Arbeitsmöglichkeiten in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen, denn MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik, einem Arbeitsfeld, in dem die Frauen traditionell unterrepräsentiert sind. „Wer heute als Frau im naturwissenschaftlichen Bereich studiert oder ausgebildet wird, hat später allerbeste Aussichten auf einen wirklich gut bezahlten Job“, berichtet Astrid Gruber. Gemeinsam mit der Fachhochschule Westküste (FHW) und anderen Partnern organisieren sie und ihre Kollegin zweimal im Jahr eine MINT-Messe für Schülerinnen. Die nächste Messe, bei der unter anderem eine Pilotin und einige Ingenieurinnen erwartet werden, findet am Freitag, 25. November, in der FHW in Heide statt. Interessierte Mädchen können sich bei der Beratungsstelle gern noch anmelden. Eine weitere ist wieder im Februar 2017 im ISiT in Itzehoe geplant.
Wer nicht gerade aus einem technischen Beruf kommt, hat es als Rückkehrerin zwar etwas schwerer, aber die Chancen auf eine Weiterentwicklung werden angesichts der Lage auf dem Arbeitsmarkt immer besser. „Wir müssen dabei sehr branchenspezifisch vorgehen. Wer früher als Zahnarzthelferin gearbeitet hat, kommt am besten über ein Praktikum in einer modernen Praxis wieder ins Tagesgeschäft, während es im kaufmännischen Bereich viele Fortbildungsangebote gibt“, so Astrid Nielsen. Wichtig sei es jedoch, auch während der Familienzeit den Beruf nicht aus den Augen zu lassen und sich zum Beispiel durch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen oder auch in einigen Branchen durch entsprechende Fachliteratur auf dem Laufenden zu halten.
Und wer gar nicht mehr in den studierten oder erlernten Beruf zurückmöchte? Auch in diesen Fällen hat sich die Arbeitsmarktsituation sichtlich entspannt. Immer mehr Frauen auch jenseits der 40 finden mittlerweile eine Lehrstelle. Dabei können sich die Lehrbetriebe freuen, denn diese neuen Mitarbeiterinnen sind in der Regel lebenserfahren, belastbar und hoch motiviert.
Gefördert wird Frau & Beruf aus dem Landesprogramm Arbeit durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und das Land Schleswig-Holstein.

Quelle: w
Veröffentlichungstermin: 20. Oktober 2016
 
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