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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Alles in Beton gegossen
Logistik in Mikromärkten / egeb: Forum bei den Betonwerken Fritz Witt in Weddingstedt / Höchstens 90 Minuten vom Werk zur Baustelle


Weddingstedt – Beim Fertigbeton kommt es auf jede Minute an. Höchstens 90 Minuten haben die Fahrer Zeit, um die Mischung im qualitativ hochwertigen Zustand vom Werk an die Baustelle zu bringen - unabhängig von Staus, Umleitung oder der Witterung. „Damit befinden wir uns in Mikromärkten, weil ein Betonwerk nur einen relativ kleinen Radius von Baustellen versorgen kann“, erläuterte Volker Witt den Besuchern des egeb-Logistik-Forums, das in Zusammenarbeit mit der Logistikinitiative Schleswig-Holstein diesmal in den Fritz Witt Betonwerken durchgeführt wurde.

Diplomingenieur Witt erklärte anhand eines Beispiels die logistischen Herausforderungen für seine Mitarbeiter, die durch eine ausgefeilte Software unterstützt werden: Wenn für das Fundament einer mittelgroßen Windkraftanlage an einem Arbeitstag insgesamt 480 Kubikmeter Beton benötigt wird, müssen allein pro Stunde 60 Kubikmeter angeliefert werden. Damit ist das Weddingstedter Werk an diesem Tag komplett ausgelastet. Zudem sind zehn Spezialfahrzeuge, die je acht Kubikmeter laden können, und eine Betonpumpe vor Ort im Einsatz, um das Gemisch binnen der 90 Minuten zu transportieren und auf die vorbereitete Fläche zu pumpen. Ohne Störungen ist ein solches Projekt innerhalb von acht Stunden gut abzuwickeln. Bei größeren Mengen sind jedoch mehr Fahrzeuge und eventuell Schichtarbeit nötig, da die Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten müssen.

Im Anschluss an das Referat führten Volker Witt und Bernd Glesmann die Besucher durch das moderne Werk, wobei die einzelnen Stationen der Betonerzeugung aus Sand beziehungsweise Kies, Zement und anderen Zusatzstoffen erläutert wurde. Zuvor hatte Roy Kühnast, Logistikexperte bei der egeb: Wirtschaftsförderung einen „Blick hinter die Kulissen“ versprochen und auf die logistischen Besonderheiten beim Transport von verarbeitungsfähigen Beton hingewiesen.

Das mittelständische Unternehmen Betonwerke Fritz Witt besitzt drei von insgesamt 1.800 Betonwerken in Deutschland, die sich ansonsten mehrheitlich in der Hand von Konzernen befinden. Die Witt-Standorte mit insgesamt 50 Arbeitsplätzen liegen in Weddingstedt, St. Michaelisdonn und Itzehoe. Damit können Baustellen von Husum bis Glückstadt versorgt werden. Über den Transportbeton hinaus werden Beton-Fertigteile wie zum Beispiel Treppen oder Brückenelemente gefertigt. Ein drittes Standbein ist die Umwelttechnik. In diesem Bereich werden unter anderem Wasserreinigungssysteme produziert, bei denen die aus Beton gefertigten Teile eine wichtige Rolle spielen. Für diesen Markt sind zudem Tochterunternehmen in Dänemark und Schweden gegründet worden. Um sich auf dem konzernzentrierten Markt behaupten zu können, hat sich das Unternehmen mit Partnern aus Schleswig-Holstein zu „B3ton“ zusammengeschlossen, um Synergien in den Bereichen Logistik, Marketing und Einkauf zu nutzen.

Weitere Informationen im Internet:
http://www.witt-beton.de
http://www.b3ton.de



„Beton ist mein Hobby und mein Beruf.“ Mit großem Engagement erläuterte Bernd Glesmann, Leiter Transportbeton bei den Fritz Witt Betonwerken, die Funktionsweise der Mischanlage in Weddingstedt. (Foto: egeb/Kienitz)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 15. September 2016
 
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