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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Auch in den Firmen: Alles nur Theater!
Schauspieler und Management-Coach Thomas Reinecke über Haltung, Präsenz und Status von Führungskräften / Wie Manager auch in kritischen Situationen nicht ihr Gesicht verlieren

Büsum – Unangenehme Nachrichten überbringen, Mitarbeiterkonflikte lösen, Unternehmensziele vermitteln – nicht immer treten Führungskräfte in der Wirtschaft dabei souverän auf. Wie das jedoch auch bei größeren Herausforderungen gelingen kann, demonstrierte Thomas Reinecke beim Businessfrühstück im Büsumer mariCUBE. „Souveränität ist eine Frage von Haltung, Präsenz und Status“, erläuterte der der Schauspieler und zertifizierte Managementcoach. Es folgte ein wahres Feuerwerk an szenischen Darstellungen, brauchbaren Tipps und auch ein wenig Theorie, an denen die Zuschauer sichtlich Gefallen fanden. Zum Abschluss brachte Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, das Interesse des Publikums auf den Punkt: „Wir hätten Ihnen noch stundenlang zuhören und zusehen können.“

Gleich zu Beginn seines kurzweiligen Vortrags, bei dem die Teilnehmer stets mit eingebunden wurden, machte Reinecke deutlich, dass eine Führungskraft zwar Menschen und sich selbst mögen, keineswegs aber jedermanns Freund oder der Sozialarbeiter der Firma sein müsse. „Ich muss vor allem deutlich machen, wohin ich will. Und es ist vollkommen O.K., wenn ich Ecken und Kanten habe – ein Diamant ist auch nicht rund“, erklärte er. Von Bedeutung ist dabei auch die Präsenz, die eine Führungskraft zeigt. Die Haltung und das Anliegen müssten dabei spürbar sein. „Ich sorge dafür, dass ich gesehen werde und die Menschen mich richtig ansehen“, sagte der Schauspieler, der 25 Jahre Unternehmenstheater gespielt hat. Bei diesem Instrument der Unternehmenskommunikation werden Probleme und Herausforderungen wie auf einer Bühne in Szene gesetzt und so einer Lösung angenähert. „Letztendlich ist alles Theater“, meinte Thomas Reinecke augenzwinkernd.

Einen breiten Raum im Vortrag nahm das Thema Status ein, und zwar verbunden war mit der Frage: „Wer setzt sich mehr, wer weniger durch.“ Schon anhand der Körperhaltung lassen sich die Menschen in dieser Hinsicht gut unterscheiden, wie der Managementcoach anschaulich darstellte. Überraschend war dabei die Erkenntnis, dass nicht unbedingt ein „Oberstatus“ nötig ist, um erfolgreich sein zu können. Das erklärte Reinecke am Beispiel der so unterschiedlich agierenden Hollywood-Schauspieler Clint Eastwood und Woody Allen. Obwohl von der Dominanz her völlig unterschiedlich sind beide gleichermaßen erfolgsverwöhnt. Dennoch wurde deutlich, dass Menschen, die ihrem Gegenüber in die Augen sehen können und ein gewisses Selbstbewusstsein ausstrahlen, ein leichteres Spiel haben, als solche, die zögerlich sind und kaum adäquate Sätze zustande bringen.

Abschließend erläuterte Thomas Reinecke noch einmal, wie Konflikte am besten gelöst werden können. Im Wesentlichen liefen seine Erklärungen darauf hinaus, das Thema zu versachlichen und die Emotionen herauszunehmen. Hilfreich sei zudem, den Gesprächspartner immer wieder zu befragen, wie er selbst die Situation einschätze.


Wer nimmt wie viel Raum ein? Durch Körperhaltung und Posen verdeutlichte der Schauspieler Thomas Reinecke verschiedene Typen, die auch in den Führungsetagen der Unternehmen anzutreffen sind. (Foto: egeb/Kienitz)



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 04. Juli 2016
 
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