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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Von Büsum auf die Galapagos-Inseln
„Bilderreise“ im mariCUBE / Wissenschaftlerinnen forschen im Pazifik Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche

Büsum – Ob Meerechsen, Galapagos-Pinguine oder Fregattvögel, die durch geschickte Flugmanöver anderen Vögeln die Beute abjagen müssen, weil sie selbst nicht tauchen können – die Galapagos-Inseln bieten eine exotische Artenvielfalt. Aline Hock und Beate Zein haben diesen Traum eines jeden Biologen gelebt und im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche über ihre Forschungen auf der kleinen Insel Camaano berichtet. Bei einer Vortragsveranstaltung im Wirtschafts- und Wissenschaftspark mariCUBE entführten sie die Besucher auf eine „Bilderreise“ ans andere Ende der Welt.

Im Rahmen einer Langzeitstudie hatten die beiden jungen Wissenschaftlerinnen, die hauptamtlich in Büsum arbeiten, in der Inselgruppe vor Ecuador die Seelöwenpopulation sowie das Paarungs- und Sozialverhalten der geselligen Säugetiere untersucht. Dabei wurde auch deutlich, wie sehr die Tierwelt durch das Wetterphänomen „El Niño“ beeinflusst wird. Durch die Strömungsänderung erwärmt sich das Meer und die Nahrungsquellen versiegen. Eine Folge: Die Zahl der Seelöwen nimmt ab und die verbliebenen Seelöwen sind deutlich magerer als in anderen Jahren. „Leider scheint El Niño immer häufiger aufzutreten“, wusste Beate Zein vom Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung zu berichten.

Über ihre Forschung hinaus berichteten die Wissenschaftlerinnen von den persönlichen Erlebnissen sowie von der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. „Wir haben auf Galapagos zwar nicht annähernd so viele Vogelarten wie zum Beispiel hier im Wattenmeer, dafür aber etliche Spezies, die einzigartig sind und die es nur auf der Inselgruppe gibt“, erläuterte Aline Hock von Sustainable Food, die die Veranstaltung organisiert hatte. Und so bekamen die Zuschauer Bilder von der Lavamöwe, vom Galapagos-Finken und von ungewöhnlichen Meerechsen zu sehen, die sich auf den schwarzen Steinen aufwärmen, bevor sie im kalten Wasser auf bis zu 20 Grad wieder abkühlen. Dort befindet sich auch die größte Haipopulation der Welt, zumindest nach Biomasse gerechnet.

Doch das Paradies hat inzwischen auch Schattenseiten, wie die Büsumer Forscherinnen berichteten. Die prosperierende Wirtschaft auf den Hauptinseln und der wachsende Tourismus droht die ursprüngliche Flora und Fauna zu zerstören. Je mehr Menschen dort anlanden, desto größer ist die Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt. Ein Beispiel: Die Finkenarten leiden schon jetzt maßgeblich unter den eingewanderten Parasiten. Und der Strand ist mitunter voll von Zivilisationsmüll, vor allem Plastik, der vom Festland her angeschwemmt wird.

Mit den Bildern und ihrem lebendigen Vortrag begeisterten Aline Hock und Beate Zein ihre Zuschauer und zogen sie so in den Bann einer exotischen Welt, die trotz des Tourismus den meisten Menschen verschlossen bleiben wird.



Stefan Schüning, Prokurist mariCUBE, mit den Referentinnen des Abends, Aline Hock (li.) und Beate Zein. (Foto: egeb/Kienitz)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 02. Juni 2016
 
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