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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Was Unternehmer von den Hippies lernen können
Businessfrühstück der egeb: Wirtschaftsförderung im Büsumer mariCUBE / Dominic Veken plädiert für starke Unternehmenskultur

Büsum – Unternehmen, die sich nicht mehr bewegen, werden eines Tages vom Markt verschwinden. Mit dieser These zog Dominic Veken die Zuschauer beim jüngsten Businessfrühstück der egeb: Wirtschaftsförderung in seinen Bann. „Unternehmen müssen sowohl bei den Kunden, als auch bei den Mitarbeitern und Zulieferern eine Begeisterung erzeugen, das ein Leuchten in den Augen hervorruft“, sagte der der Unternehmensphilosoph, Marketingfachmann und Buchautor während des Treffens im Büsumer mariCUBE.

An den Beispielen Hippies, Mafia und Surfern zeigte Velken auf, wie dort der Zusammenhalt funktioniert und wie viele „Gesetze“, Begrifflichkeiten und Rituale diese Gruppen im Positiven und im Negativen zusammenschweißen. Allen ist gleich, dass sie ein eigenes „Erregungsmuster“ geschaffen haben, das von den Mitgliedern der (Sub-)Kulturen als sinnstiftend empfunden wurde. Auch Unternehmen könnten, so der Referent, daraus lernen und eine starke Unternehmenskultur aufbauen, die die Mitarbeiter binde und auch Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg sei.

Am Beispiel Tupperware – die deutsche Sektion des Unternehmens wird von Velken betreut – wurde deutlich, wie die Philosophie zu verstehen sei. „Das Entscheidende bei Tupperware sind nicht die Produkte, sondern vielmehr die Partys“, erklärte der Referent. In den vergangenen Monaten wurde daher aus den Tupperware-Beraterinnen Party-Managerinnen mit bunt bemalten Fahrzeugen, entsprechender Werbebegleitung und einem völlig neuen Selbstverständnis. Die Folge: Das Unternehmen, das sein verstaubtes Image abgelegt hat, wird wieder verstärkt wahrgenommen und die Umsätze steigen.

Angesichts einer unbestimmbaren und kaum vorherzusehenden Zukunft, sind massive Planungen unter Einsatz aller Mittel kein probates Mittel, um den Herausforderungen entgegentreten zu können. Er plädierte dafür, unter Ausnutzung der vorhandenen Mittel mehrerer Wege auszuprobieren, aus Fehlschlägen zu lernen und sich dann weiter zu entwickeln. Als Beispiel für solche Unternehmen in - oder besser: als - „Bewegung“ zeigte er die Entwicklung von Elon Musk auf. Der milliardenschwere Unternehmer hatte erst in jüngster Zeit mit seinem neuesten Tesla-Elektroauto von sich Reden gemacht. Tatsächlich, so Veken, seien bereits viele Tausend Autos bestellt und angezahlt, obwohl die Produktion erst in zwei Jahren beginnen könne. Die Begeisterung sei so groß, dass die Kunden darüber hinwegsähen.

In Deutschland arbeiten die großen Konzerne unterdessen ebenfalls an einer neuen Unternehmenskultur, die eine ähnliche Begeisterung bei den Kunden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Mitarbeitern hervorrufen soll. Allerdings gebe es in Europa deutlich mehr Beschränkungen zum Beispiel durch Richtlinien, gab Velken zu und fand in diesem Zusammenhang kritische Worte für die Vorgaben von Qualitätsmanagementsystemen und Zertifizierungen.

Weitere Informationen über Dominic Veken im Internet unter www.glowbal.de. Seine neuesten Erkenntnisse hat der Autor mit zahlreichen Beispielen in folgendem Buch veröffentlicht: Dominic Veken, Der Sinn des Unternehmens. Wofür arbeiten wir eigentlich, Murmann Publishers, Hamburg 2015.


Nach der Begrüßung durch Stefan Schüning, Prokurist mariCUBE (links), zeigte Dominic Veken den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und wirtschaftlichem Erfolg auf. (Foto: egeb/Kienitz)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 18. April 2016
 
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