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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
„Ein beachtlicher mittelständischer Betrieb“
Landrat Dr. Klimant und egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau informieren sich im Reha-Haus Buchholz

Buchholz - Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Reha-Haus Buchholz. In dem Heim und Therapie-Zentrum für Schädel-Hirn-Verletzte leben 40 Bewohner, die von 54 angestellten Mitarbeitern versorgt werden. Damit wird eine Lohnsumme von einer Million Euro als Kaufkraft in der Region generiert. Darüber hinaus sind 15 externe Therapeuten für das Reha-Haus tätig. Dr. Klimant besuchte die Spezialeinrichtung zusammen mit Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, um Aufgaben und Ausstrahlung des Reha-Haus kennen zu lernen. Ihr Fazit: „Das ist ja ein beachtlicher mittelständischer Betrieb.“ Noch mehr beeindruckte sie jedoch die menschliche Zuwendung, das pflegerische Können und das soziale Engagement des Teams.
Geschäftsführer Ernst Fischer erläuterte, dass die meisten der jährlich bundesweit 300.000 neuen Schädel-Hirn-Verletzten in Seniorenheimen aufgefangen werden, wo sie in der Regel nicht angemessen betreut werden könnten. Fischer wies dabei auf einen grundlegenden Konflikt hin: In Altersheimen begleiten die Mitarbeiter Menschen zum Lebensende, in Therapie-Zentren wie dem Reha-Haus gehe es darum, die Bewohner zurück ins Leben zu führen. „Hier gibt es von allen Anwesenden Beifall, wenn ein Mit-Bewohner seine ersten Schritte wieder ganz allein geht.“
Ernst Fischer sowie sein Sohn und Mitgeschäftsführer Thomas Fischer erinnerten die Besucher daran, dass das Reha-Haus wegen seines Alleinstellungsmerkmals und seiner Erfolge im Vorjahr in Düsseldorf von einer Jury der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem „Großen Preis des Mittelstands“ ausgezeichnet worden war. Damit erhielt das Heim einen der bundesweit begehrtesten Wirtschaftspreise. „Er ist eine Bestätigung für unser ganzes Team und zeigt, dass sich unternehmerische Arbeit und soziales Engagement keineswegs ausschließen“, freut sich Ernst Fischer im Rückblick.
In dem Gedankenaustausch schälte sich schnell der Unterstützungsbedarf heraus, den die beiden Gäste anbieten könnten. Dr. Jörn Klimant und Martina Hummel-Manzau wollen für regelmäßige Zusammenkünfte mit Klinikärzten sorgen, vor allem mit Neurologen in Heide, um sie für den besonderen Hilfebedarf der Schädel-Hirn-Verletzten im Kreis zu sensibilisieren. Zudem soll der Austausch von Praktikanten im klinischen Bereich optimiert werden.
Schließlich überlegte Dr. Klimant, ob der Fachbereich Elektrotechnik an der Fachhochschule Westküste die am Reha-Haus laufenden Forschungsarbeiten der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unterstützen könne. Bewohnern, die am Locked-In-Syndrom leiden, also weder sprechen noch sich bewegen können, soll ermöglicht werden, mit Hirnimpulen Geräte bedienen zu können. Aktuell gehe es darum, ein Headset zu entwickeln, mit dem die Bewohner eine Software ansteuern könnten.
Beim anschließenden Rundgang erläuterte Thomas Fischer, dass auf dem Gelände noch in diesem Jahr ein Therapiebad mit einem vier mal acht Meter großen Becken und 30 Grad warmem Wasser gebaut werde - ganz im leichten architektonischen Stil japanischer Bäder. Das „Sakura Bad“ wird auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, etwa für Babyschwimmen oder zum Training für Schulklassen.


Besuch in der Werkstatt-Therapie des Reha-Hauses (hintere Reihe v. li.): Geschäftsführer Thoma Fischer, Landrat Dr. Jörn Klimant, Heimleiterin Anneliese Kirsch, Martina Hummel-Manzau (egeb: Wirtschaftsförderung), Geschäftsführer Ernst Fischer. (Foto: Reha-Haus/Bahlo)



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 21. März 2016
 
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