+++ ANZEIGE +++
Qua Arbeit
+++ ANZEIGE +++
+++ ANZEIGE +++
Kosakenwinter
+++ ANZEIGE +++
 

Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
"Brückenschlag" nach Niedersachsen
Fähre in Brunsbüttel auf den Namen "Anne-Marie" getauft / Minister Meyer: Fährverbindung kommt eine ganz besondere Bedeutung zu / egeb: Wirtschaftsförderung begleitet weitere Entwicklungen

Brunsbüttel/Cuxhaven - Mit einer Schiffstaufe ist die neue Fährverbindung an der Unterelbe eingeläutet worden. Maja Martens (26), Mitarbeiterin der "Stiftung Mensch", taufte eine der beiden Elbefähren in Brunsbüttel auf den Namen "Anne-Marie" und wünschte dem Schiff „allzeit gute Fahrt und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel“. Auf der anderen Elbseite wurde das Schwesterschiff von Daniela Behrens, Staatssekretärin im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, auf den Namen "Grete" umgetauft. Mit der "Anne-Marie" gelangte auch Brunsbüttels Bürgermeister Stefan Mohrdieck nach Cuxhaven, der gemeinsam mit seinem Amtskollegen, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch, ein symbolisches Band durchschnitt und damit die Fährverbindung offiziell eröffnete.

"Die neue Fährverbindung sorgt dafür, dass die beiden Seiten der Elbe weiter zusammenwachsen. Angesichts der verkehrstechnischen Herausforderungen, die die umfangreichen Ausbaumaßnahmen der A 7 verursachen, kommt der neuen Fährlinie eine ganz besondere Bedeutung zu", sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Der Minister verwies zudem auf die 50 neuen Arbeitsplätze, die bei der Elb-Link Reederei GmbH entstehen, und hob die Bedeutung für den Tourismus beidseits der Elbe hervor.

Vor Inbetriebnahme mussten auf schleswig-holsteinischer Seite noch einige Arbeiten ausgeführt werden. Am Fährterminal wurde unter anderem eine neue Lichtsignalanlage installiert. Und auch die bestehende RoRo-Rampe musste passgenau für die neuen Fährschiffe verlängert werden. Zuvor war sowohl auf der Land-, als auch auf der Seeseite eine Untersuchung auf "Kampfmittelfreiheit" vorgenommen worden. Um ein sicheres und schnelles An- und Ablegen der Fährschiffe zu gewährleisten, wurden außerdem zusätzliche Dalben am Fährterminal Brunsbüttel gerammt. "Wir freuen uns außerordentlich, dass die Fährlinie bereits in diesem Sommer ihren Dienst aufnimmt. Damit können Urlauber ihren Weg auch über diese Elbefähre nehmen. Und unsere Betriebe verfügen jetzt über eine alternative Route für den Transport ihrer Produkte zu anderen Industrieregionen", erklärte Bürgermeister Mohrdieck.

Nach jahrelangen Bemühungen hatten die egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel und die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven mit Unterstützung der Kommunen und Kreise sowie der Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen Betreiber für die vor 14 Jahren eingestellte Fährlinie gefunden. Ein durchweg lohnendes Engagement, denn Gutachter bescheinigen der Fährverbindung ein enormes Potenzial. Das Planungs- und Ingenieurbüro BalticMarineConsult GmbH aus Rostock ging bereits 2012 in einer Studie von einem Verkehrsaufkommen von jährlich 265.000 Pkw und 48.000 Lkw sowie 625.000 Passagieren aus, und zwar mit steigender Tendenz. "Damit wird auch deutlich, dass die Wirtschaftsregion Unterelbe ein gut entwickeltes Gebiet mit gemeinsamen Interessen und großem Potenzial ist, das über die Region hinaus auch im internationalen Wettbewerb wahrgenommen wird", erläuterte Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung.

Für die egeb ist daher die Arbeit im Zusammenhang mit der neuen Fährverbindung noch längst nicht abgeschlossen. "Wir werden die Reederei auch in den kommenden Jahren bei ihren Vorhaben unterstützen und bei der Suche nach Kunden behilflich sein", erklärte Regionalmanager Volker Jahnke, der das Projekt von Beginn an betreut und gesteuert hat. Der Logistik-Experte Jahnke erwartet, dass Unternehmen nördlich der Elbe bis nach Dänemark die neue Fährverbindung nutzen werden, um ihre Produkte zum Beispiel nach Nordrhein-Westfalen oder die Niederlande zu transportieren. Damit würde insbesondere Speditionen eine alternative Route zum Elbtunnel in Hamburg geboten - eine Strecke, die in den kommenden Jahren aufgrund des Ausbaus der Autobahn 7 immer wieder zum Problemfall werden dürfte. Darüber hinaus hat die Reederei in den kommenden Monaten eine Erweiterung der Vorstauflächen für den Güterverkehr am Brunsbütteler Fährterminal ins Auge gefasst.

Die Elb-Link Reederei GmbH plant 24 Fährfahrten pro Tag – und damit jeweils zwölf Abfahrten im Eineinhalb-Stunden-Takt ab Brunsbüttel und Cuxhaven. Die 2010 in Norwegen gebauten Doppelendfähren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 Knoten haben eine Ladekapazität von 160 Pkw beziehungsweise 52 Pkw und 16 Lastzügen; sie können jeweils pro Fahrt maximal 600 Personen befördern. An Bord gibt es ein Selfservice-Restaurant mit rund 400 Sitzplätzen, eine Kaffee-Lounge sowie einen Shop, in dem Reiseutensilien und Souvenirs gekauft werden können. Die Fahrtdauer beträgt etwa 70 Minuten. Für Pkw kostet eine Fahrt inklusive Fahrer 25 Euro, bei Online-Buchung 23 Euro. Für Fuhrunternehmen richtet sich der Fahrpreis nach der Größe der Lkw. Großkunden sollen spezielle Konditionen erhalten.

Die Reederei mit Fahrplan und der Möglichkeit einer Online-Buchung im Internet unter www.elb-link.de.

Taufe Fähre Brunsbüttel 2015
Taufpatin Maja Martens (re.) während der Taufe.


Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 19. August 2015
 
zurück


Gezeitenkalender


Offener Kanal Westküste

Google



Aktienkurse und Indizes

Aktienkurse & Indizes
powered by GOYAX

Angaben ohne Gewähr!
 

Impressum I Allgemeine Geschäftsbedingungen I Werbung
* Bei den meisten Texten in diesem Portal handelt es sich um Pressemitteilungen. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir daher keine Gewähr.