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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Multi Purpose Pier im Visier
Vertreter der Wirtschafts- und Hauptausschüsse von Dithmarschen, Steinburg und Brunsbüttel besuchen Schwerlasthafen Rendsburg

Brunsbüttel/Rendsburg – Mit dem geplanten Multi Purpose Pier im Blick haben sich Vertreter der Wirtschafts- und Hauptausschüsse von Dithmarschen, Steinburg und Brunsbüttel sowie Mitarbeiter der egeb: Wirtschaftsförderung in Rendsburg über den neuen Schwerlasthafen informiert. „Unser Ziel war es, tiefer in das Thema einzusteigen und somit eine Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu legen“, begründet egeb-Geschäftsführerin Martina Hummel-Manzau den Besuch im Nachbarkreis. Die Teilnehmer der Exkursion zeigten sich dabei vor allem beeindruckt von der guten Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, die bei dem Projekt alle „an einem Strang zogen“.
Die Entscheidung für den Bau des Hafens wurde vor allem im Hinblick auf den Erhalt und die Ansiedlung neuer, hochwertiger Arbeitsplätze getroffen. Dabei waren sich die Akteure darüber im Klaren, dass heutzutage eine teilweise vorzufinanzierende Infrastruktur vorgehalten werden müsse, um Unternehmen anzuziehen oder vor Ort zu halten. Wichtige Erkenntnisse für die Gäste: Bei Projekten dieser Größenordnung ist ein „langer Atem“ ebenso wichtig wie die Erfahrung, dass nicht immer alles so eintritt wie ursprünglich geplant. Auf der anderen Seite ergeben sich auch immer wieder Synergieeffekte und zusätzliche Wertschöpfungsketten.
Das wurde auch beim Schwerlasthafen, einem vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projekt der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, deutlich. Er kann daher im Vorfeld durchaus als Vergleich zum geplanten Multi Purpose Pier herangezogen werden. Auch in Rendsburg hatte zunächst der Ausbau der Windkraft im Norden den Ausschlag für den Bau des Hafens gegeben. Um die in Osterrönfeld produzierten Anlagen abtransportieren zu können - und zwar sowohl für den On-, als auch für den Offshore-Bereich - wird ein entsprechender Hafen benötigt. Die Region, also die Gemeinde Osterrönfeld, die Stadt Rendsburg und der Kreis Rendsburg-Eckernförde, sah somit gute Chancen, an der Wertschöpfung der Windenergie zu partizipieren. Das machten Kai Lass, Geschäftsführer bei Rendsburg Port Authority GmbH, und Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Brunkert bei dem Besuch deutlich.
Die beiden Referenten erläuterten den Weg von der Planung bis zur Fertigstellung und Nutzung des Hafens. Dabei wurde auch verdeutlicht, welche Anstrengungen beim Grunderwerb, Naturausgleich und Straßenausbau unternommen werden mussten – und welche „Stolpersteine“ überwunden werden mussten. Für den Hafenbau und die äußere Erschließung wurden gut 20 Millionen Euro aufgewendet. Hinzu kommen weitere Millionenbeträge für den Ausbau, etwa der Installation der Hafenmobilkräne und der Anschaffung von Schwerlast-Gabelstaplern oder der Ausweisung von großen Vorstauflächen. Insgesamt wurden bisher über 30 Millionen Euro investiert, wobei in Summe knapp 50 Prozent der Kosten durch Fördermittel abgedeckt waren. Gesellschafter der Rendsburg Port Authority GmbH mit ihren drei nebenamtlichen Geschäftsführern sind mittlerweile die Gemeinde Osterrönfeld, der Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Stadt Rendsburg.
Organisiert wurde der Besuch auf Initiative des egeb-Aufsichtsrates von Roy Kühnast, bei der egeb: Wirtschaftsförderung unter anderem für den Bereich Logistikfragen zuständig.


Vertreter der Wirtschafts- und Hauptausschüsse von Dithmarschen, Steinburg und Brunsbüttel sowie Mitarbeiter der egeb: Wirtschaftsförderung beim Besuch des Schwerlasthafens in Rendsburg. (Foto: egeb)

Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 29. Juli 2015
 
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