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Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Großes Interesse an Notfall-Kinderbetreuung
Vortrag in Itzehoe: Wie Unternehmen und Eltern im Verbund geholfen werden kann

Itzehoe – Was geschieht mit den Kindern, wenn die KiTa geschlossen bleibt oder die betreuende Oma krank wird? Oft muss dann ein Elternteil zu Hause bleiben und fehlt daher im Betrieb – eine Lücke, die oft nur schwer geschlossen werden kann. Doch in Steinburg und Dithmarschen zeichnet sich eine Lösung für Unternehmen und Eltern ab. „Wenn sich genügend Betriebe finden, die einer entsprechenden Verbundlösung zustimmen, könnte schon bald an einigen zentralen Stellen eine Notfall-Kinderbetreuung eingerichtet werden“, beschrieb Projektkoordinatorin Petra Tiedemann das Ergebnis einer gut besuchten Vortragsveranstaltung im Rahmen des Projekts „Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg“.
Zuvor hatten Susanne Harder und Bettina Niemax vom Diakonischen Werk Altholstein die „Ergänzende Kundenbetreuung im Unternehmensverbund“ dargestellt, ein Projekt, das bereits seit mehr als einem Jahr in Neumünster und im Kreis Segeberg an vier Standorten gut funktioniert. Die Diakonie handelt dabei als Anbieter im Auftrag der Stiftung „Beruf und Familie“. Das Prinzip ist relativ einfach: Unternehmen zahlen je Größe einen festen Betrag pro Jahr ein, beginnend bei knapp 300 Euro für kleine Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern.

Wenn es dann im Einzelfall bei der Kinderbetreuung „kneift“, entsendet die Diakonie innerhalb von zwei Stunden eine Betreuerin, die das Kind entweder im Betrieb oder im häuslichen Umfeld versorgt. Bei mehreren Fällen pro Ort oder Betrieb, werden die Kinder an einem zentralen Ort, beispielsweise im passenden Raum einer Familienbildungsstätte, gemeinsam betreut. Dazu steht ein Pool von fachlich qualifizierten und auf Abruf bereiten Betreuerinnen zur Verfügung.
Zu diesem Grundmodul können bei Bedarf weitere Module „hinzugebucht“ werden. Neben der Sonderzeitenbetreuung, zum Beispiel bei Streiks von KiTa-Mitarbeiterinnen oder geplanten Fortbildungen der Eltern, weckte vor allem die Ferienbetreuung das Interesse der Zuhörer. Die Kosten, die vom Betrieb oder aber auch von den Eltern getragen werden können, sind hierbei über eine Stundenpauschale abgedeckt.

„Unser Projekt bietet für beide Seiten gleichermaßen Vorteile. Die Unternehmen vermeiden so unnötigen Personalausfall und steigern die Motivation der Mitarbeiter, während die Eltern wissen, dass sie ihr Kind im Notfall in gute Hände geben können“, erläuterte Bettina Niemax. Ihre Kollegin Susanne Harder machte jedoch deutlich, dass damit nicht die Arbeit der Kindertagesstätten oder der betreuenden Familienangehörigen ersetzt werden könne. „Sehen Sie uns als professionelle Babysitter, die dann einspringen, wenn es nötig ist“, erklärte sie. Weitere Informationen über das Projekt sind im Internet unter www.buf-neumuenster-segeberg.de zu finden.

Die Ausführungen wurden bei den anwesenden Vertretern der Unternehmen und Organisationen sehr positiv aufgenommen. Spontan wurde in einigen Fällen die Bereitschaft erklärt, sich am Projekt zu beteiligen. Sobald also vier oder mehr Betriebe mit entsprechender Mitarbeiterzahl an einem Standort, zum Beispiel in den Kreisstädten Itzehoe oder Heide, teilnähmen, könnten auch dort entsprechende Voraussetzungen für die Kinder-Notfallbetreuung geschaffen werden.
Die Vortragsveranstaltung ist Teil des von der egeb: Wirtschaftsförderung betreuten Projekts „Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg“. Projektkoordinatorin Petra Tiedemann wies im Anschluss auf die nächste Veranstaltung der Reihe hin: Am 8. Juli geht es dann um das Thema „Neue Herausforderungen für Unternehmen: Das ElterngeldPlus und seine Auswirkungen“.

Das Projekt „Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg – Aufbau eines Unternehmensnetzwerkes“ wird aus Mitteln der Förderfonds Hamburg/Schleswig-Holstein gefördert und ist Teil eines groß angelegten Projekts der Metropolregion Hamburg, in dem gemeinsame Lösungen zur Daseinsvorsorge im demografischen Wandel entwickelt werden. Projektträger ist der Kreis Steinburg. Mit der Projektdurchführung ist die egeb: Wirtschaftsförderung beauftragt.


Zeigten sich sehr zufrieden über die Resonanz beim Publikum (v. li.): Projektkoordinatorin Petra Tiedemann sowie die Referentinnen Susanne Harder und Bettina Niemax. (Foto: egeb/Kienitz)



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 22. Juni 2015
 
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