+++ ANZEIGE +++
Qua Arbeit
+++ ANZEIGE +++
+++ ANZEIGE +++
Kosakenwinter
+++ ANZEIGE +++
 

Dr. Dieter Kienitz Unternehmenskommunikation
Familienfreundlich durch moderne Computertechnik
Vortrag in Itzehoe: "Alternative Telearbeit" hilft Unternehmen und Arbeitnehmern

Itzehoe - Moderne IT-Netzwerke und Computertechniken können den Weg zum familienfreundlichen Unternehmen vereinfachen. So lautete das Fazit von Thorsten Kracht auf einer Vortragsveranstaltung im Rahmen des Projekts "Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg". "Wir haben dabei Gewinner auf beiden Seiten. Die Unternehmen sparen Kosten und haben hochmotivierte Mitarbeiter, während es für die Arbeitnehmer eine ausgewogene Balance zwischen bezahlter Tätigkeit und Familie gibt", erläuterte der Geschäftsführer von "Krachtor" aus Kellinghusen während seines Referats im Itzehoer Hotel Mercure.

Die Techniken, mit deren Hilfe die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden können, liegen längst vor. Dabei geht es vor allem um die Verlagerung des Arbeitsplatzes entweder in die häusliche Umgebung, in wohnortnahe Satellitenbüros oder sogar zu Plätzen, die sich der Arbeitnehmer selbst aussucht. Im Prinzip kann er sich von überall aus in das Firmennetzwerk einklinken und dort Dateien bearbeiten, sich per modernster Kommunikationstechniken mit Kollegen austauschen und auch an Videokonferenzen teilnehmen. Einzige Einschränkung: In der Regel muss es ein Arbeitsplatz sein, in dem der Computer eine wesentliche Rolle als Arbeitsgerät spielt. Insofern handelt es sich also um kreative Arbeiten, um Büroarbeiten und Managementaufgaben, die unabhängig vom Ort erledigt werden können.

Die Familienfreundlichkeit eines solchen vernetzen Arbeitsplatzes sieht Thorsten Kracht vor allem in der hohen Flexibilität: "Mütter und Väter können sich so eher um Kinder oder pflegende Angehörige kümmern. Die Arbeit wird dann erledigt, wenn es passt, und nicht, wenn sie im Büro ihrer Firma sitzen." Die Unternehmen erhielten so nicht nur hoch motivierte und weniger gestresste Mitarbeiter, sondern würden auch Kosten bei Raummieten, Energie, Papier und vielem mehr sparen. Letztendlich sei durch die Steigerung der Motivation auch eine Produktivitätssteigerung zu erwarten. Wer seine guten Mitarbeiter auch in der Elternphase, bei der Pflege von Angehörigen oder aber über das Renteneintrittsalter hinaus halten möchte, kann sich nach Ansicht des IT-Experten auf diese Weise das richtige Instrumentarium aufbauen, vorausgesetzt die rechtlichen Grundlagen wie zum Beispiel Arbeitsschutz und Datensicherheit werden eingehalten.

Neben einer Anpassung und Optimierung bestehender Arbeitsabläufe sowie dem Einsatz einer modularen IT-Architektur gibt es nach Ansicht von Thorsten Kracht jedoch eine weitere, und zwar die wichtigste Voraussetzung: die Bereitschaft der Unternehmensführung, die Pläne auch umzusetzen. "Die Chefs müssen erkennen, dass sie durch die Flexibilisierung der Arbeitsplätze die Potenziale ihrer Unternehmen deutlich anheben. Gerade bei dem zu erwartenden Fachkräftemangel haben sie damit die Nase vorn und können sich als familienfreundliches Unternehmen mit modernster Technologie im Wettbewerb um die besten Mitarbeiter entsprechend positionieren."

Die Vortrag ist Teil des von der egeb: Wirtschaftsförderung betreuten Projekts "Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg". Projektkoordinatorin Petra Tiedemann wies im Anschluss auf die nächste Veranstaltung der Reihe hin: Am 17. Juni geht es dann um das Thema "Gemeinsam geht's besser: Ergänzende Kinderbetreuung im Unternehmensverbund".
Das Projekt "Familienfreundliche Wirtschaft im Kreis Steinburg - Aufbau eines Unternehmensnetzwerkes" wird aus Mitteln der Förderfonds Hamburg/Schleswig-Holstein gefördert und ist Teil eines groß angelegten Projekts der Metropolregion Hamburg, in dem gemeinsame Lösungen zur Daseinsvorsorge im demografischen Wandel entwickelt werden. Projektträger ist der Kreis Steinburg. Mit der Projektdurchführung ist die egeb: Wirtschaftsförderung beauftragt.

Petra Tiedemann und Thorsten Kracht
Projektkoordinatorin Petra Tiedemann und der Referent des Nachmittags,
Thorsten Kracht. (Foto: egeb/Kienitz)



Quelle: egeb: Wirtschaftsförderung
Veröffentlichungstermin: 12. Mai 2015
 
zurück


Gezeitenkalender


Offener Kanal Westküste

Google



Aktienkurse und Indizes

Aktienkurse & Indizes
powered by GOYAX

Angaben ohne Gewähr!
 

Impressum I Allgemeine Geschäftsbedingungen I Werbung
* Bei den meisten Texten in diesem Portal handelt es sich um Pressemitteilungen. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir daher keine Gewähr.